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Armut und Pflegebedürftigkeit
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Ausgangssituation
Der professionelle Umgang mit sozialer
Ungleichheit stellt eine neue Herausforderung für Pflegewissenschaft und
Pflegepraxis dar. Damit verbundene Anforderungen zeigen sich insbesondere im
ambulanten Handlungsfeld. Erforderlich zur aktiven Gegensteuerung und für
präventives Handeln ist zum Beispiel die Entwicklung einer neuartigen
Zugehstruktur zu den Betroffenen, das Ausbalancieren von Chancen und Grenzen
häuslicher Pflege in armutsgeprägten Lebensverhältnissen sowie das
Wahrnehmen und die kooperative Arbeit mit ausbaufähigen Ressourcen. Die sich
in der praktischen Arbeit zeigenden Spannungsfelder zwischen Pflegenden und
von sozialer Ungleichheit betroffenen Menschen bedürfen einer systematischen
Aufarbeitung.
Methodik und Ziel
Ausgewählte Aspekte dieses Zusammenhangs von sozialer Ungleichheit und
Pflege werden in ExpertInneninterviews und anhand standardisierter
Fragebögen mit Pflegekräften aus der ambulanten Pflege sondiert mit dem
Ziel, sie in theoriebasierter Weise zu diskutieren und für
Qualifizierungsprozesse zu nutzen.
Publikationen:
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Flieder, Margret
(2009): Lebenslagen und Pflegesituationen von Menschen am Rande der
Gesellschaft. IN: Pflegen, (1) S. 14-22. |
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Flieder, Margret
(2009): Armut und Pflegebedürftigkeit: Streifzüge durch ein unbekanntes
Land. IN: Pflegezeitschrift, (10), S. 589-592. |
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Flieder, Margret
(2009): Armut und Pflegebedürftigkeit: Chancen und Grenzen professioneller
Betreuung aus Sicht der Pflege. IN: Evangelische Hochschulperspektiven Bd.
5 |
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Laufzeit: |
2007-2008 |
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Auftraggeber / Förderer: |
Evangelische Fachhochschule Darmstadt |
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Projektleitung: |
Prof. Dr. Margret Flieder |
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Projektbearbeitung: |
Prof. Dr. Margret Flieder
Dipl. Pflegewirtin
Nicole
Novak
Dipl. Pflegewirtin u.
cand. Master Pflegewissenschaft Anke Metzenrath |
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