Ausgangssituation
Die Dozentenmobilität soll jährlich im
Rahmen von Austauschprogrammen, wie ERASMUS, stattfinden. Der Erfolg eines
solchen Kooperationsvertrages wird unter anderem an den regelmäßigen
Austausch von Lehrkräften gemessen. Eine der Bedingungen eines solchen
Austausches ist die Einbindung der Lehrkraft in der Lehre an der
Partnerhochschule.
Die Projektgruppe stellte sich die Frage,
welchen Vorteil die Studierenden von einem solchen Austausch haben, wenn sie
in einer fremden Sprache unterrichtet werden. Aus dieser Frage ist das
Projekt entstanden.
Das Projekt basiert auf einer
Eigeninitiative und beruht lediglich auf einem Kooperationsvertrag zwischen
der Hochschule Fulda und der University of Salford.
Ziele
Die Gruppe entwickelte einen Fragebogen, um
die Meinung von Studierenden zu erfassen. Der Fragebogen beinhaltete nur
offene Fragen.
Die Kolleg/innen von der Universität
Salford in Großbritannien unterrichten regelmäßig einmal im Jahr im
Studiengang B.Sc. Pflege in dem Modul „Nursing Science II“. Die Fragebögen
wurden nach der Beendigung des Moduls ausgeteilt, und die Studierenden
wurden darum gebeten, die Bögen in einem Kasten im Sekretariat des
Fachbereichs Pflege und Gesundheit einzuwerfen.
Die Fragenbögen werden
im Moment nach einer qualitativen inhaltsanalytischen Methode ausgewertet.
Verlauf
Austauschprogramme bedeuten
für die Lehrkräfte einen erheblichen Mehraufwand an Arbeit und sind häufig mit
Kosten verbunden, die nicht im Rahmen eines Vertrages abgedeckt werden. Die
Motivation der Lehrkräfte, ein solches Programm durchzuführen, basiert häufig
auf einem Nachweis, dass die Studierenden von dem Besuch profitiert haben. Mit
diesem Projekt soll überprüft werden, ob Studierende auch einen Nutzen von
Austauschprogrammen für Dozenten haben.