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Psychometrische Kriterien der deutschsprachigen Version der Cardiff
Wound Impact Scale CWIS
Ausgangssituation
Der Messung der Lebensqualität kommt immer größere
Bedeutung zu. Sowohl für den internationalen Vergleich als auch zur
Durchführung internationaler Studien ist es sinnvoll, gleiche Instrumente zu
nutzen. Zur Erfassung der krankheitsspezifischen Lebensqualität von Menschen
mit Beinwunden (leg ulcer) existiert der Cardiff Wound Impact Schedule CWIS.
Dieser liegt in einer validen übersetzten Version vor. Der CWIS besteht aus
47 Items in den drei Skalen körperliche Beschwerden und tägliches Leben,
Sozialleben und Wohlbefinden. Er wird in der Originalversion als valides und
reliables Instrument beschrieben: Interne Konsistenz 0.77-0.96 (Cronbach’s
alpha), signifikante Unterscheidung zwischen geheilten und offenen Wunden
(p<0.01), geringe bis mittlere Korrelationen mit dem SF-36 und gute
Stabilität (r=0.86-0.93).
Ziele
Ziel der vorliegenden Studie ist es,
die deutschsprachige Version auf Konstruktvalidität, diskriminante
Validität, Homogenität und Stabilität zu testen. Für die Konstruktvalidität
wurde der CWIS mit dem SF-36 verglichen. Die Testung auf diskriminante
Validität erfolgte durch den Vergleich von Patienten mit offenen und
geheilten Wunden. Die interne Konsistenz wurde mittels Cronbach’s alpha
errechnet. Zur Messung der Stabilität erfolgte eine Testwiederholung nach 7
Tagen.
Methodik
In die Studie wurden 158 Patienten
eingeschlossen (61,4%, Männer, 38,6% Frauen, 25 - 91 Jahre (Mw 64,8; Md
67,0). Am häufigsten litten die Patienten mit 43,0% (N=68) an einem
Diabetischen Fuß, gefolgt von einem Ulcus cruris venosum (24,7%, N=39), dem
Ulcus cruris mixtum (13,9%, N=22) und mit 6,3% (N=10) an einem Ulcus cruris
arteriosum. Jeder dritte Befragte (75,3%, N=119) hatte zum Zeitpunkt der
Befragung eine offene Wunde. Die Wunddauer lag zwischen 3 Wochen und 420
Monaten (Mw 30,9; Md 15,0).
Ergebnisse
Die interne Konsistenz betrug
zwischen 0.76 und 0.88 (Cronbach’s alpha). Im Vergleich mit dem SF-36
konnten mittlere bis starke Korrelationen festgestellt werden. Der CWIS war
in der Lage, signifikant zwischen Patienten mit offenen und geheilten Wunden
zu unterscheiden. Die Testwiederholung wurde von 123 Patienten durchgeführt.
Die Ergebnisse der beiden Messzeitpunkte korrelierten ebenfalls signifikant
(r= 0.46-0.82).
Der CWIS erweist sich damit in
seiner deutschsprachigen Version als valide und reliabel und kann in Studien
eingesetzt werden.
Publikationen:
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Panfil,
E.; Halbig, C.; Mayer, H.: Psychometrische Kriterien
der deutschsprachigen Version des Cardiff Wound Impact Schedule.
In: Hospitalis. Fachzeitschrift für Praxis und Spital, Jg. 79, Nr.
5, 2009, S. 21 |
Vortrag:
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Panfil,
E.; Halbig, C.; Mayer, H.: Psychometrische Kriterien
der deutschsprachigen Version des Cardiff Wound Impact Schedule.
Vortrag. Jahrestagung Schweizerischer und Österreichischer Gesellschaft
für Wundbehandlung am 19-20.Juni 2009 in Zürich, Schweiz (Preis für Beste
freie Präsentation 2009)
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Poster:
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Panfil, E.; Halbig, C.; Mayer, H.:
Psychometrische Kriterien der deutschsprachigen Version
des Cardiff Wound Impact Schedule.
Poster, 7. Internationale
Konferenz Pflege und Pflegewissenschaft, Ulm, 24.-25.09.2009
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| Laufzeit: |
2007-2009 |
| Finanzierung: |
Stiftung Coloplast |
| Projektleitung: |
Prof. Dr. Eva-Maria Panfil |
| Kooperationspartner: |
Dr. Herbert Mayer,
Universität Witten/Herdecke
Prof. Dr. Patricia Price, University of Cardiff |
| Projektbearbeitung: |
Christine Halbig, Anika Stötzer |
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