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Entwicklung und Überprüfung des neu entwickelten Fragebogens
"Frankfurter Aktivitätenkatalog der Selbstpflege – Prävention Diabetisches
Fußsyndrom (Kurzform: FAS-PräDiFuß)"
Fragestellung:
Eine erfolgreiche Prävention des Diabetischen
Fußes kann nur mit Mitarbeit des Patienten erreicht werden. Basis für
Interventionen ist das Wissen über die von den Betroffenen durchgeführte
Selbstpflege. Derzeit liegen keine ausreichend validen und reliablen
Instrumente zur gezielten Erfassung von entsprechenden Selbstpflegedefiziten
vor. Ziel des Projektes ist deswegen die Entwicklung eines standardisierten
Instrumentes zur Erfassung der Selbstpflegetätigkeiten.
Material und Methoden:
Die inhaltliche Entwicklung des Instrumentes erfolgte anhand
einer evidenzbasierten Literaturstudie und einer Befragung von 17 Typ I und
Typ II Diabetiker mit mindestens 10jähriger Diabeteserfahrung zu den von
ihnen ausgeübten fußbezogenen Tätigkeiten. Anschließend wurde die Validität
(n=10), Feasibility (n=9) und Interne Konsistenz (n=230) bestimmt.
Ergebnisse:
Auf Basis der identifizierten
Selbstpflegetätigkeiten wurde das Rohinstrument des "Frankfurter
Aktivitätenkatalog FAS-PräDiFuß" mit 88 Aussagen zu folgenden Kategorien
entwickelt: Fußpflege, Nagelpflege, Fußinspektion/-kontrolle, Schuhe,
Strümpfe, Umgang mit Hautphänomenen an den Füßen und Verhütung von
Verletzungen. Erfragt werden alltägliche "Gewohnheiten" der betroffenen
Diabetiker. Die befragten Experten bestätigten die Gültigkeit des Konzeptes,
die Feasibility wurde als gut beurteilt. Nach einer Itemselektion u.a. durch
Trennschärfenberechnung, Faktorenanalyse und interner Konsistenz konnte das
Instrument auf 19 Items und drei Dimensionen (Professionelle Unterstützung
der Fußpflege, Selbstkontrolle von Schuhen/Strümpfen, Selbstkontrolle der
Füße) reduziert werden. Interne Konstenz (Cronbach's alpha 0,84) und
Stabilität (Test-Retest-Koeffizient 0,63) sind gut.
Schlussfolgerung:
Der Fragebogen FAS-PräDiFuß ist ein valides und
reliables Instrument für die Praxis und kann zur Messung der
krankheitsbedingten Selbstpflege zur Prävention des Diabetischen Fußsyndroms
eingesetzt werden.
| Laufzeit: |
2002 – 2005 |
| Auftraggeber/Förderer: |
FH Frankfurt am Main
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| Kooperationspartner: |
Institut für
Pflegewissenschaft, Universität Witten/Herdecke: Dr. Herbert Mayer;
Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft,
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: Prof. Dr. Johann Behrens |
| Projektleitung: |
Prof. Dr. Eva-Maria Panfil
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| Mitarbeiter: |
Markus Karl, Regine Körner, Sascha Schmidt,
BScN,
Daniela Deufert |
| Publikation
: |
 | Karl, M.; Körner, R.; Panfil, E.:
Krankheitsbedingte Selbstpflege zur Prävention des Diabetischen Fusses.
4. Internationale Konferenz Pflege und Pflegewissenschaft. 2003
Download (PDF) |
 | E. Panfil; M. Karl; R. Körner:
Krankheitsbedingte Selbstpflege zur Prävention des Diabetischen Fusses.
7. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung und
Wundbehandlung e.V., 2003 |
 | E. Panfil; S. Schmidt:
Krankheitsbedingte Selbstpflege zur Prävention eines Diabetischen
Fußsyndroms. In: ZfW, Sonderheft 2, 176, 2005 |
 | S. Schmidt, H. Mayer, E. Panfil:
Krankheitsbedingte Selbstpflege - Prävention eines Diabetischen
Fußsyndroms; In: MedReport, 29, S. 15, 2005 (Abstract zum Poster)
Download (PDF) |
 | S. Schmidt, M. Karl, R. Körner, H.
Mayer, E. Panfil: Entwicklung und Überprüfung des neu entwickelten
Fragebogens 'Frankfurter Aktivitätenkatalog der Selbstpflege:
Prävention des Diabetischen Fußsyndroms' Kurzform FAS-PräDiFuß. In:
Diabetes und Stoffwechsel, 14 (Suppl), 137, 2005 (Poster)
Download (PDF) |
 |
Schmidt, S.; Mayer, H.; Panfil, E.: Diabetes foot self-care practices
in the german population.
In:
Journal of Clinical Nursing, Jg. 17, Nr. 21, 2008, S. 2920-1926 |
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