Potenzialanalysen in der stationären Altenpflege – Eine Vergleichsanalyse
zwischen Diplom-PflegewirtInnen und AltenpflegerInnen
Mittels
eines standardisierten, mehrdimensionalen Erhebungsinstruments (Zimber,
1999) werden an drei im Berufsfeld
Altenpflege tätigen unabhängigen Zufallsstichproben (Dipl. Pflegewirte ohne
Berufsausbildung; Dipl. Pflegewirte mit abgeschlossener Berufsausbildung;
AltenpflegerInnen mit 2 bzw. 3 j. Ausbildung) Daten zu Fragen der
- Einschätzung der aktuellen Berufssituation in der Altenpflege,
- der Selbsteinschätzung der pflegerischen Kompetenz,
- der kommunikativen-
- organisationalen Kompetenzen sowie
- der Basiskenntnisse und –Fertigkeiten
erhoben, welche Voraussetzung für eine angemessene und qualitätssichernde
Akut- und Langzeitpflege hilfe- und pflegebedürftiger Personen im Alter
sind.
Auf der
Basis der erhaltenen empirischen Ergebnisse wird - differenziert auf die zu
erwartenden (unterschiedlichen) Potenzialeinbußen bezogen - ein
Interventionstraining entwickelt, das gezielt an den Qualifikationsbedarfen
ansetzt und diese zu kompensieren versucht mittels der Schwerpunkte
- Wissensvermittlung,
- fallbezogenes Kommunikationstraining und
- Pflege-Handlungstraining.